Pfarrbüro Zwölf Apostel

Katholisches Stadtpfarramt
Zu den Heiligen Zwölf Aposteln
Zwölf-Apostel-Platz 1
86163 Augsburg
Telefon: +49 821 26259-0
Telefax: +49 821 26259-31
E-Mail: zwoelf.apostel.augsburg@bistum-augsburg.de

Aktueller Hinweis:
Die Pfarrbüros sind wieder geöffnet*. Achten Sie bitte auf das Schutzkonzept:

  • Tragen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung.
  • Desinfizieren Sie sich die Hände bei Eingang.
  • Halten Sie Abstand.
  • Zur Nachverfolgung eventueller Ansteckungswege mit COVID-19 müssen wir Ihren Namen und eine Kontaktmöglichkeit (Telefon, Adresse, eMail) notieren.

*Bevor Sie ins Pfarrbüro kommen überlegen Sie, ob Sie Ihr Anliegen nicht auch per Telefon oder eMail erledigen könnten.

Öffnungszeiten:

Zwölf Apostel*
Montag: 08.00 – 12.00 Uhr
Dienstag: 08.30 – 10.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 – 10.00 Uhr
Donnerstag: 14.00 – 17.00 Uhr
Freitag: 12.30 – 16.00 Uhr

*Das Pfarrbüro von Zwölf Apostel hat in den Herbstferien von Mittwoch, 04.11. bis Freitag, 06.11.2020 nicht geöffnet.

Ihre Ansprechpartnerin: Frau Monika Sailer

 

Unsere Kirche ist inzwischen auch in die Jahre gekommen. 
Wir sind deshalb dabei, sie Stück für Stück zu renovieren.
Hierzu  sind  Spenden sehr hilfreich. 
Wir sind dankbar für jeden Betrag!

Unser Spendenkonto:
Kath. Kirchenstiftung Zwölf Apostel
DE53 7205 0000 0810 7015 65

Geschichte Zwölf Apostel

Die Pfarrei “Zu den heiligen Zwölf Aposteln”

wurde von Bischof Dr. Joseph Freundorfer  im September 1961 errichtet. Sie wurde gegründet und aus der Mutterpfarrei Heilig Geist (Hochzoll-Nord) herausgelöst, da eine starke Bautätigkeit und ein rasches Wachstum der Bevölkerung im Stadtteil Hochzoll – Süd den Aufbau einer eigenen Pfarrei notwendig machten. Erste Gottesdienste fanden in der Aula der Volksschule und in einer Notkirche auf dem heutigen Sportplatz der Grundschule statt, ehe 1967 der Neubau der Kirche abgeschlossen werden konnte, der damals noch mitten auf freiem Feld stand.

Das Gebiet zwischen Lech, südlicher Stadtgrenze und der Bahnlinie Richtung München umfassend, zählt die Gemeinde derzeit ca. 4300 Katholiken.

Betreut wurde unsere Pfarrgemeinde seit der Gründung bis Januar 2004 von den Patres der Gesellschaft des katholischen Apostolates (S.A.C.), den Pallottinern. Seit 01.09.2010 ist sie Teil der Pfarreiengemeinschaft Heilig Geist und Zwölf Apostel.

Zur Kirche gehört auch das Pfarrzentrum, das 1976 durch den Bau einer Turn – und Mehrzweckhalle erweitert wurde. Letztere wurde im Jahr 2005 an die DJK Augsburg übergeben.
Der zur Pfarrei gehörige Kindergarten konnte schon im Januar 1966 eröffnet werden. Er wurde in den Jahren 1993 – 94 generalsaniert und um eine Gruppe erweitert.

Im Jahr 2009 wurde der 42 m hohe Kirchturm einer umfangreichen Betonsanierung unterzogen.

Pfarrzentrum Zwölf Apostel

Zu dem von Professor Clemens Holzmeister errichteten Ensemble gehören neben der Kirche auch das nördlich angebaute Pfarrhaus mit Büroräumen der Mitarbeiter
so wie das südlich sich anschließende Pfarrzentrum.

Hier stehen zur Verfügung:
* der Pfarrsaal, in dem je nach Bestuhlung bis zu 100 Sitzplätze möglich sind  und ein direkter Zugang zu unserem Pfarrgarten vorhanden ist,
* das Pallottizimmer als Tagungs- und Sitzungsraum
* und mehrere Gruppenräume in unterschiedlicher Größe

Buchungsanfragen für die Räume richten Sie bitte an das Pfarrbüro Zwölf Apostel. 

 

 

 

 

     

 

Kirche Zwölf Apostel

Baubeginn: September 1964.

Planung und Ausführung lagen in den Händen von Prof. Dr. Clemens Holzmeister, Wien.
Bauauftrag und Leitung: Pater Anton Zeller SAC.
Am 25.12.1966 fand der erste Gottesdienst in der neuen Kirche statt.

Die feierliche Weihe der Kirche erfolgte am 9.7.1967 durch Diözesanbischof Dr. Josef Stimpfle.

Die Kirche (Oberkirche)

ruht auf zwölf Pfeilern, sinnbildlich für die zwölf Apostel als tragende Säulen der Kirche. Dieser Gedanke wiederholt sich im Hintergrund des Altarraumes in den zwölf kleinen, glühenden Fenstern und in den großen Kirchenfenstern. Sie wurden von dem Glasmaler Giselbert Hoke, Klagenfurt, geschaffen.
Die Apostel als einfache Menschen Gottes Auftrag erfüllend: Im unteren Teil der Fenster jeweils ein Block, die zu gestaltende Erde versinnbildlichend. Im oberen Teil andeutungsweise das himmlische Jerusalem, als Wanderer zwischen Himmel und Erde die Apostel, das Samenkorn in der Erde aussäend, wo es fruchtbar wird.
Den Mittelpunkt des Altarraumes bildet das Bronzekreuz, geschaffen von der Bildhauerin Susana Polac, Wien / Madrid. In der linken Konche ist Maria als Königin der Apostel dargestellt, die mit den zwölf Aposteln um die Ausgießung des Heiligen Geistes betet (ebenfalls von Susana Polac); in der rechten Konche steht der Taufstein.
                                                                

Die Unterkirche

entspricht dem Bedürfnis nach einem kleinen, stillen Raum zum Gebet. Mit Zugang vom Marktplatz, liegt sie auf dem Niveau des Platzes. Ihr vorgelagert ist die Säulenhalle, in der zwölf Pfeiler das Schiff der darüberliegenden Oberkirche tragen. Augsburger Künstler, der Maler Georg Bernhard und der Bildhauer Stefan Geiger gestalteten diese Krypta. Das Mosaik zeigt die zwölf Apostel, als Kerzen stilisiert und von Flammen erleuchtet, geschart um das himmlische Lamm. Der Altar zeigt einen Fisch im Kreis, erinnernd an das frühchristliche Christussymbol des Fischs im Kreis als Raum des Heils wie zugleich erzählend vom Wunder der Bortvermehrung. In die Tabernakelsäule mit der Amethystdruse ist in griechischer und lateinischer Sprache eingemeißelt:

Heiliger Gott – heiliger, starker Gott – heiliger, unsterblicher Gott –
erbarme dich unser.

Mosaik-Kreuzweg von Franziska Rath

Neues Licht in Zwölf Apostel

Rückblick vom Dunkel ins Licht

„Zu dunkel zum Lesen und es wird immer dunkler“ – so begannen schon 2018 die Überlegungen, die Lichtverhältnisse in der Kirche zu erneuern. Der Weg vom Dunkel ins Licht begann.

Pläne aus früheren Zeiten wurden gesucht und Akten dazu aus Archiven geholt. Pfarrer Manfred Bauer, der Kirchenpfleger Werner Lutz  und die Kirchenverwaltung beschlossen, das Projekt für die Oberkirche in Angriff zu nehmen. Dafür konnte das  Planungsbüro Olaf Künstner gewonnen werden. Für das Lichtdesign und die Leuchten zeichnete Stephan Meyer mit seiner Firma Korona und für die Installation die Firma Deisenhofer verantwortlich. Ehrenamtliche haben in den Dachboden Revisionsöffnungen eingebaut, damit man überhaupt in die Holzkonstruktion der Decke einsteigen kann.


 

Ein maßgenaues  Fahrgerüst, das durch die Kirchenbänke geschoben werden konnte, hat die Arbeiten von unten an der Decke erst möglich gemacht.

 

 

 


 

 

 

Weil der gesamte Installationsstrang und die Verteilung ausgetauscht wurden, kam es an einigen Tagen zum Stromausfall im Pfarrbüro und in der Unterkirche.

 

 

 


Im Februar wurde es auch für die Gemeinde in der Sonntagsmesse  sichtbar: Ein Gerüst in der Kirche, Sägespäne auf dem Boden und Korona-Zielpunkte auf dem Kreuz, den Kirchenbänken und der Marienstatue.

In der Woche davor wurden nämlich in einer ausführlichen Besprechung die verschiedenen Lichtszenarien und die Zielpunkte der LED Spots festgelegt.


Der Elektriker Felix Klein musste tagelang durch die Decke kriechen, um 111 LED Spots anzubringen. Diese produzieren über 100000 Lumen Licht und verbrauchen tatsächlich weniger Strom als ein einzelner Heizlüfter.

 


Nur „Licht an – Licht aus“  war uns zu wenig. Wir wollten mehr…


Deshalb hat Sascha Wimmer in tagelanger Feinarbeit 111 DALI Adressen in die zentrale Steuerung eingegeben und 14 verschiedene Lichtszenarien programmiert.

 


 

Als letzter Akt folgten am 11. März 2020 die Feinjustierung aller Spots und die Optimierung des Lichts mittels aufgesetzter Filter. Der Lichtdesigner Stephan Meyer leitete diese  Aktion mit viel Know-how  und Feingefühl.

 


Im Team wurden die Lichtszenarien durchgesprochen und festgelegt.

Das Ergebnis:

  • 14 sensibel abgestimmte Lichtszenen für verschiedene Anlässe
  • Zahlreiche Varianten der Lichtstimmung mit 21 individuell einstellbaren Gruppen
  • sanfte Farbakzente für Kreuz, Altar, Tabernakel und Ambo sind möglich
  • leichte Bedienung der Steuerung wie ein Smartphone

Also viel Lust am Licht für kreative Gestalter!

Tinka und Peter Hassel