Hochzeit

Der Bund, den Mann und Frau im Sakrament der Ehe miteinander schließen, ist Abbild des unauflöslichen Bundes Christi mit seiner Kirche.

Wenn Sie kirchlich heiraten möchten, sollten Sie sich bitte rechtzeitig im Pfarrbüro anmelden. Wichtig: Katholiken benötigen zur Eheschließung einen Taufschein ihrer Taufpfarrei (!). Bitte sprechen Sie die Termine für Trauung und das vorausgehende “Brautprotokoll” mit dem Priester ab.

“Ehe.Wir.Heiraten.” – Eine App für Brautpaare
Ab sofort ist eine spezielle Hochzeits-App für Brautpaare verfügbar: Die Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V. (AKF), der Fachverband für Familienbildung und Familienpastoral in der katholischen Kirche in Deutschland, hat die App “Ehe.Wir.Heiraten.” entwickelt, die Paare unterstützen und begleiten möchte. Das Angebot richtet sich an alle Paare, die in den nächsten zwölf Monaten heiraten. Informationen und Links zum App Store und zu Google Play sind unter www.ehe-wir-heiraten.de zu finden.

Die Paare erhalten inhaltlich abgestimmt auf das eingegebene Hochzeitsdatum wöchentlich einen Impuls per Push-Benachrichtigung. Bei diesen Impulsen handelt es sich um kurze Texte, Bilder und Videos, die alle wichtigen Themen rund um Hochzeit und Ehe ansprechen. Es geht um Kommunikation in der Beziehung, Spiritualität, Sexualität, den Ablauf der Trauung und vieles mehr. Außerdem können sich die Paare über interessante Termine und Veranstaltungen in den (Erz-) Bistümern und in der Region informieren. Die Hochzeits-App “Ehe.Wir.Heiraten.” ist in Zusammenarbeit mit den Ehe und Familienreferaten der deutschen (Erz-) Bistümer und dem Katholischen Bibelwerk entstanden und ist kostenlos für alle Android- und iOS-Smartphones verfügbar.

Weitere ausführliche Informationen rund um die kirchliche Hochzeit, Informationen zum Traugottesdienst, Ehe(vorbereitungs)kurse, Paarspiritualität, Ehebriefe und vieles mehr sind unter www.kirchlich-heiraten.info zu finden.

Firmung

Beim Sakrament der Firmung bestätigen die Jugendlichen nach Taufe und Eucharistie öffentlich ihr JA zum Glauben und werden zugleich voll in die Gemeinschaft der katholischen Kirche aufgenommen. Der Begriff “Firmung” kommt von dem lateinischen Wort “confirmare“. Er wird übersetzt mit “festmachen” und “bestätigen”. Bei der Spendung der Firmung legt der Bischof dem Firmling die Hand auf den Kopf, zeichnet mit dem wohlriechenden Chrisam-Öl ein Kreuz auf die Stirn und spricht: “Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.” – Mit einem AMEN (So ist es!) bestätigt der Neu-Gefirmte seine Bereitschaft zur Kirche zu gehören und vollendet somit die Taufe.

Dieser Ritus der Salbung ist sehr alt und entspringt den Königserhebungen im Alten Orient. Schon vor mehreren tausend Jahren wurden die Herrscher bei ihrer Krönung gesalbt. So sollte ihnen eine besondere Kraft verliehen werden. Die katholischen Christen glauben, dass in der Firmung der Geist Gottes auf sie herabkommt. Mit seinem Geist will Gott bei den Menschen sein und ihnen helfen, das Leben in guter Weise zu bestehen.

In der unserer Pfarreiengemeinschaft hat man jedes Jahr die Möglichkeit, sich auf die Firmung vorzubereiten. Interessierte (Jugendliche ab 14 Jahren) müssen sich rechtzeitig zur Vorbereitung auf die Firmung anmelden. Nur wer am Vorbereitungskurs teilgenommen hat und ein überzeugendes Beispiel für christliches Leben oder zumindest ein ehrliches Interesse daran gezeigt hat, wird zur Firmung zugelassen.

Vorbereitung auf die Firmung 2020

Die Firm-Kandidaten des Jahres 2020 treffen sich bis zur Firmung im November noch ein paar Mal, um die Firm-Vorbereitung abzuschließen.
Weitere Informationen hierzu gibt es in der Firm-App.

Anmeldungen zur Vorbereitung auf die Firmung 2021 sind ab Oktober/November 2020 möglich. Die Anmeldetermine werden hier veröffentlicht sobald bekannt. 

Bei allen Fragen rund um die Firmung wende man sich an:

Martin Liebau (Gemeindereferent)
Zwölf-Apostel-Platz 1
86163 Augsburg
Tel.: +49 821 2625924
martin.liebau@bistum-augsburg.de

Hier geht es zur Firm Web-App
oder gleich die App aufs Handy laden und Push-Benachrichtigungen zustimmen, um aktuell informiert zu sein.

Die inhaltliche Vorbereitung übernimmt im Jahr 2019/20 

André Schneider (Kaplan)
Grüntenstraße 19
86163 Augsburg
Tel.: +49 821 26286817
andre.schneider@bistum-augsburg.de

 

So erreichst Du uns auch noch:
Pfarreiengemeinschaft Heilig Geist und Zwölf Apostel

Pfarrbüro Heilig Geist
Grüntenstraße 19
86163 Augsburg
Tel.: +49 821 2628680
hl.geist.augsburg@bistum-augsburg.de

Pfarrbüro Zwölf Apostel
Zwölf-Apostel-Platz 1
86163 Augsburg
Tel.: +49 821 262590
zwoelf.apostel.augsburg@bistum-augsburg.de

Pfarrheim Heilig Geist
Salzmannstraße

Pfarrheim Zwölf Apostel
Zwölf-Apostel-Platz 1
(zwischen Kirche und Sporthalle)

 

Erstkommunion

Erstkommunion 2021

Ab jetzt können interessierte Eltern ihr Kind zur Erstkommunion-Vorbereitung anmelden. – Anmeldungen liegen in den Kirchen aus oder können in den Pfarrbüros der Pfarreiengemeinschaft Heilig Geist und Zwölf Apostel abgeholt werden.

Der 2. Elternabend am 20.10.2020 muss leider entfallen.
Die angemeldeten Familien werden über alles Weitere schriftlich informiert. 
Der Brief wird voraussichtlich in den Herbstferien verschickt.

Hier können Sie das Anmelde-Formular zur Erstkommunion-Vorbereitung herunterladen.


Bitte wenden Sie sich bei allen Fragen rund um die Erstkommunion an:     

Martin Liebau (Gemeindereferent)
Zwölf-Apostel-Platz 1
86163 Augsburg
Tel.: +49 821 2625924
martin.liebau@bistum-augsburg.de

Hier geht es zur EKOM Web-App
oder gleich die App aufs Handy laden und Push-Benachrichtigungen zustimmen, um aktuell informiert zu sein.

Beichte – Versöhnung

Aktuelle Information:

Das Bußsakrament sollte möglichst nur nach individueller vorheriger Terminvereinbarung gespendet werden, um eine Ansammlung von Wartenden zu vermeiden! Falls dennoch eine allgemeine Beichtgelegenheit angeboten wird – weiterhin nicht im Beichtstuhl (!) – müssen die Hygiene- und Abstandsregeln, auch im Wartebereich, unbedingt eingehalten werden.

Sowohl der Pönitent wie der Priester dürfen keine Krankheitssymptome zeigen oder in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einem an Covid-19 Erkrankten gehabt haben. Vor der Beichte sollte in einem Vorgespräch geklärt werden, ob der Beichtende zu einer Risikogruppe zählt. Gerade bei chronischen Vorerkrankungen und/oder bei einer Immunsuppression ist besonders abzuwägen, ob die Beichte zum gegenwärtigen Zeitpunkt empfohlen werden kann.

Das Beichtgespräch ist in einem Raum (möglichst Kirche/Kapelle) zu führen, der groß genug ist. Bei einem solchen Beichtgespräch ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Die Gespräche sollen nicht länger als 30 Minuten dauern. Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften der Räume (mindestens 20 qm), da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Können aufgrund baulicher Maßnahmen Fenster in einem Raum dauerhaft nicht geöffnet werden, ist dieser Raum nicht geeignet.

Alle hier aufgeführten Kriterien gelten auch für die Führung von Seelsorgegesprächen.

Allgemeine Beichgelegenheit

Samstags in Zwölf Apostel um 18.00 Uhr (derzeit nicht möglich!)

Sie können jederzeit mit einem Seelsorger telefonisch einen Termin für eine Beichte, ein Beichtgespräch oder ein Seelsorgegespräch vereinbaren.


 

Die Beichte – Das Fest der Versöhnung

1. Schritt:
Ich habe nachgedacht, was falsch war in meinem Leben. besinnen
Eine Hilfe dabei ist der Gewissenskompass oder Gewissensspiegel
(➔ im Gotteslob Nr. 598; 599; 600; 601).

2. Schritt:
Ich weiß was falsch war und es tut mir leid. bereuen
Auch hier sind Gebete im Gotteslob eine Hilfe (➔ im Gotteslob Nr. 9,7; 598,2; 598,4; 599,2; 601,9).

3. Schritt:
Ich nehme mir vor mich zu bessern

4. Schritt:
Ich besuche einen Priester, zu dem ich Vertrauen habe. Ich betrete das Beichtzimmer oder den Beichtstuhl.
Die Beichte beginne ich so:
„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Meine letzte Beichte war . . .
In Demut und Reue bekenne ich meine Sünden:
Ich bin schuldig geworden, weil ich . . .“ oder „Besonders schwer fällt mir . . .“.
Ich sage einfach was falsch war. bekennen

„Für die Zukunft nehme ich mir vor, dass . . .“

Nun spricht der Priester. Nach diesem Gespräch hält der Priester seine Hände über mich und spricht:

„Gott, der allmächtige Vater,
hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes
die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt
zur Vergebung der Sünden.
Durch den Dienst der Kirche
schenke er dir Verzeihung und Frieden.
So spreche ich dich los von deinen Sünden
im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.“

Dabei segnet er mich und ich mache ein Kreuzzeichen.

Ich antworte: Amen.

Und der Priester spricht: Geh hin in Frieden.

5. Schritt:
Vielleicht bekomme ich eine Aufgabe vom Priester. Sie soll mir helfen, dass
mein Leben wieder gelingt.
Ich versuche es wieder gut zu machen. büßen


Die 10 Gebote:
(vgl. Ex 20,1-21)

1. Gebot: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!
2. Gebot: Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren!
3. Gebot: Gedenke, dass du den Sabbat heiligst!
4. Gebot: Du sollst Vater und Mutter ehren!
5. Gebot: Du sollst nicht töten!
6. Gebot: Du sollst nicht ehebrechen!
7. Gebot: Du sollst nicht stehlen / rauben!
8. Gebot: Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten!
9. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau/Mann!
10. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut!

In der ursprünglichen Fassung des Alten Testaments ist jedoch nicht von „Geboten“ die Rede. Das, was wir als „Die zehn Gebote“kennen, wird im Alten Testament als ‚Dekalog’bezeichnet:
deka’= zehn; ‚logos’= Wort.

Der Dekalog (= „Das Zehnwort“):

Der Herr – dein Gott ist einer.

(Wenn Du mich als Deinen Gott annimmst, dann . . .)

. . . wirst du meinen Namen in Ehren halten.
. . . wirst du den Feiertag heiligen.
. . . wirst du Vater und Mutter ehren.
. . . wirst du eine hohe Achtung vor dem Leben haben.
. . . wirst du treu zu deinem Partner / deiner Partnerin stehen.
. . . wirst du das Eigentum anderer respektieren.
. . . wirst du die Wahrheit sagen.
. . . wirst du Beziehungen anderer respektieren.
. . . wirst du mit deinem Eigentum zufrieden sein.

 

Und hier noch der Versuch einer Formulierung in moderner Umgangssprache:

1. Ich bin dein Gott. Ich bin immer bei dir. Du brauchst nichts und niemand anderen anbeten.
2.  Rede von Gott immer voll Liebe und Respekt. Sage nicht, dass Gott es getan hat, wenn du daran schuld bist.
3. Nimm dir Zeit für Feste und Feiern – und für Gott.
4. Kinder, Eltern, Großeltern – sorgt füreinander und respektiert euch.
5. Füge keinem Menschen Leid zu, sondern schütze alles Leben.
6. Vertrauen und Liebe sind kostbar. Schütze die Beziehungen zwischen Menschen, mache sie nicht kaputt.
7. Nimm dir nicht, was dir nicht gehört, sondern teile, was du hast.
8. Sag niemals Falsches und Schlechtes über andere Menschen: Ablästern und Moppen sind out!
9./
10.
Sei nicht gierig und neidisch, gönne den anderen Menschen, was sie haben.

 

 

 

 

 

 

Bild: Klaus Herzog
In: Pfarrbriefservice.de

Taufe

Grundsätzlich wird ein neues Mitglied der Gemeinde im Sonntagsgottesdienst aufgenommen, d. h. die Tauffeier ist in einer Heiligen Messe an einem Sonntag integriert.

Wer diese Form nicht wünscht, kann sich einen der hier angegebenen Tauftage (jeweils Samstag) aussuchen:

Mögliche Tauftermine:

Für eine Taufe nehmen Sie bitte mit einem der Pfarrbüros Kontakt auf:
Pfarrbüro Heilig Geist
Pfarrbüro Zwölf Apostel

Wir bitten Sie, wenn Sie ein Kind taufen lassen wollen, sich mit dem Pfarrbüro in Verbindung zu setzen. Grundsätzlich sind auch im Rahmen der Gottesdienste am Sonntag um 9.45 Uhr in Zwölf Apostel bzw. um 11.00 Uhr in Heilig Geist Taufen möglich.

Es kann auch möglich sein, dass mehrere Taufen zusammengefasst werden.

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